Zwischen historischen Backsteingassen und gläserner Skyline pulsiert die Stadt London in der Gegend um Regent und Carnaby Street. Unser heutiges Ziel meines London Trips. Wir kamen zentral raus aus dem Underground, unser Weg führte uns an der historischen Charing Cross Station vorbei.

Hier kamen früher viele Gastarbeiter an, um sich direkt am Bahnhof für verschiedene Jobs anwerben zu lassen. Sie mussten ihre Koffer dort lassen, konnten sie erst am Abend abholen, wenn sie mit ihrem neuen Job letztlich auch eine Unterkunft zugeteilt bekommen hatten. Solche Geschichten beeindrucken mich immer wieder. So viele Menschen lassen ihre jungen Familien zurück, um für sie und andere woanders eine bessere Zukunft aufzubauen. So damals auch Maggies Vater, vom dem sie mir nämlich erzählte🥰 Was ein Mut, was eine Entschlossenheit!



Wir schlenderten ein wenig ziellos durch die Straßen, ich ließ den urbanen Lifestyle der Stadt auf mich wirken. Menschen aus aller Welt, einige in Eile, andere ganz gelassen, strömten durch die Straßen. Ich dachte immer Berlin wäre bunt und hektisch teilweise, aber gegen London wirkt Berlin teilweise echt provinziell. Ich bin ein Freund davon, wenn viele Menschen, Nationen und Kulturen aufeinandertreffen. Ich fühle mich da wohl.



Maggie zeigte mir einen Laden, der ihr aufgrund des Tudorstils besonders gefällt, das Liberty. Eines der ikonischsten Kaufhäuser Londons, bekannt für hochwertige britische Designmarken, Musterstoffe, Möbel und Exklusivkollektionen. Historisch eng verbunden mit der britischen Mode- und Innenarchitektur-Szene. Die Architektur zwischen Geschichte und moderne ist wirklich beeindruckend.



Es war schon späterer Nachmittag, als wir die Oxford Street herunterliefen. Ein schöner Laden neben dem nächsten, so viele Eindrücke. Maggie wollte mir eigentlich noch das Londoner Pendant zum Brandenburger Tor zeigen, das Marble Arch war allerdings verhüllt, befand sich in der Instandsetzung😉 Naja, fast wie in Berlin, irgendwo wird immer gebaut.
Wir beschlossen, den Heimweg anzutreten, der Akku meines Smartphones neigte sich eh auch dem Ende, das hier sind die letzten Eindrücke des Tages.






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