Nachdem ich vom Musicalbesuch am Vortag einfach nicht genug bekommen konnte, gingen Micha und ich am nächsten Tag direkt wieder ins Theater des Westens, um uns „Die Amme“ anzuschauen. Da das Musical der Adventszeit angepasst war, wurde meine Neugier sofort geweckt. 🤣
Steffi Irmen at her best – kein Auge blieb trocken vor Lachen. Und wer im Saal nicht sofort mitlachen konnte, tat es vermutlich später im Keller. 😂
Mit einem zunächst traurigen Einstieg schilderte sie das Drama um „Romeo und Julia“ aus ihrer ganz eigenen Sicht. Wirklich besonders gut gefallen hat mir aber dann die Stelle, in der die Amme beschrieb, wie Romeo auf den Balkon kam. Ich glaube, würde ich im Theater arbeiten, würde ich mich bei dieser Szene jedes Mal aufs Neue totlachen. 😂Es ist einfach bewundernswert, wie es einer einzigen Darstellerin gelingt, ein ganzes Publikum so mitzureißen und zu unterhalten.


Dabei darf man das Orchester keinesfalls vergessen: Nicht nur die Menschen auf der Bühne leisten großartige Arbeit, sondern auch jene hinter den Kulissen. Leider bekommen sie oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. 👏Am Ende sang die Amme das „Ave Maria“ mit so viel Gefühl und Hingabe, dass es einem regelrecht unter die Haut ging – ein wunderschöner, berührender Abschluss.


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